Körper und Gesetze der Freiheit

Ein Workshop – Drei Perspektiven

Part I – Angst vs. Freiheit im Geist

Woher kommt das Bedürfnis, sich auszudrücken und zu zeigen; frei und authentisch zu sein in dem, was man ist und warum ist das eigentlich so verdammt schwer? Auf welchen Tugenden beruht diese Freiheit und wie entstanden die Gefängnismauern, die einen oft davon trennen? Warum fehlen einem manchmal die Worte oder bleiben einem im Hals stecken? Was wurde aus dem ungehemmten ersten Schrei, mit dem man einst auf die Welt kam? Wie befreit man sich von jenen Hemmungen und muss man wirklich immer schreien, um gehört zu werden?

Part II – Angst vs. Freiheit im Körper

Welche Rolle spielt der Körper für die Freiheit im eigenen Ausdruck? Wie bewusst und vertraut ist einem das Haus, das man bewohnt und warum macht Entfremdung oft ein Gefängnis daraus? Wie kann Erstarrung wieder beweglich werden und liegt der Startpunkt dafür wirklich immer im Körper? Wie viel Anstrengung und Kraftaufwand braucht eine Bewegung und beruht jene Kraft nur auf muskulärer Anspannung? Welche Kräfte wirken von außen und wie kann man sie sich bewusst und zunutze machen? Wie wird Ausdruck organisch, fließend und leicht – fast wie eine Selbstverständlichkeit? Und was ist eigentlich Durchlässigkeit?

Part III – Angst vs. Freiheit im Miteinander

Was bedeutet absolute Freiheit im künstlerischen Ausdruck? Was sagt man, wenn man alles sagen darf und geht das überhaupt im gemeinsamen Miteinander? Wie tritt man in Verbindung mit seiner Umgebung und bleibt trotzdem fest in sich verankert? Wodurch entstehen diese magischen Momente von wortloser Kommunikation, unsichtbarer Verbundenheit und Synchronität? Herrscht hier die Willkür des Zufalls oder eine klare Gesetzmäßigkeit, die auf bestimmten Tugenden beruht? Wie entwickelt man ein Gefühl für den richtigen Zeitpunkt von Aktion, Reaktion und Schweigen? Und überhaupt: Bedeutet Feiheit denn zwangsläufig Chaos oder wirken auch hier Kräfte, die eine bestimmte Ordnung anstreben?

Mit diesen Fragen laden wir euch zu einem gemeinsamen Wochenende voller spannender Experimente und Diskussionen ein – eine bunte Mischung aus plakativen Theorien, spartenübergreifenden Übungen und gemeinsamem Improvisieren. Eine Beschränkung auf eine bestimmte Ausdrucksform so wie eine Anforderung an Können gibt es nicht. Wer bestimmte Baustellen hat, die er gerne dezidiert bearbeiten möchte, ist herzlich dazu eingeladen, diese mitzubringen.

Kurszeiten:

Part I – Angst vs. Freiheit im Geist: 8. und 9.4.2017

Part II – Angst vs. Freiheit im Körper: 15. und 16.4 2017

Part III – Angst vs. Freiheit im Miteinander: 22. und 23.4.2017

jeweils 11:00 – 16:00 h (mit kurzer Mittagspause)

Kosten:

Buchung einzelner Wochenenden: 100 € / Person

Buchung aller drei Wochenenden: 280 € / Person

Anmeldung bis 27.3.2017: solajarechlin@gmail.com // +43 681 84 88 03 25

solajarechlin.jimdo.com

 
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