LINZ, 15.‐31. Mai 2017

ww.tanzhafenfestival.at

Be­herzte Bühnenwagnisse, erdige Körper, imaginierten Welten – das tanzhafenfestival wirft vom 15.­31. Mai 2017 bereits zum 4. Mal in Linz seinen Anker aus.

Die beiden Festivalleiterinnen Ulrike Hager und Ilona Roth haben wieder spannende Newcomer und verheißungsvolle Talente der heimischen und ausländischen Tanzszene ins sorgfältig kuratierte „Programm‐Boot“ geholt.

Das Anliegen des jungen Festivals ist es, dem Publikum einen umfassenden Einblick in die aktuelle heimische Tanz­ und Performanceszene zu geben. In knapp zwei Wochen Festival fungieren zahlreiche Spielorte wie u.a. Lentos Kunstmuseum, RedSapata Tanzfabrik, Ars Electronica Center, Landesgalerie Linz, Posthof Linz etc. als Knoten‐und Angelpunkt für Tanzschaffende aus verschiedenen Ländern, die in Linz eine künstlerische Anlegestelle gefunden haben.

Die interaktive Eröffnungsproduktion „Spaces Alive. Coloured Black Holes“ von The Crew dance production & KOTKI visuals, verbindet Tanz mit real time video und wird neben Arbeiten von Iris Heitzinger und Vertebra Dance Collective & Transitheart Productions im AEC Deep Space 8K am 15. Mai zu sehen sein.

Die weit über Linz hinaus bekannte Choreographin Silke Grabinger setzt sich am 18.5. im O.Ö. Kulturquartier in ihrer Tanzperformance „Disaqpear“ ausgehend von Fernando Pessoas „Buch der Unruhe“ mit der Welt des Anderen auseinander.

Schicht für Schicht gräbt sich die Preisträgerin des Jahresstipendiums 2016 für Darstellende Kunst der Stadt Salzburg, Julia Schwarzbach, gemeinsam mit Nic Lloyd wortwörtlich durch den Galerieraum des Raumschiffs. In „Recreation“ treffen am 19.5. Tanz und Gärtnern, Traum und Wirklichkeit, Häusliches und Öffentliches aufeinander.

Im Lentos Kunstmuseum (25.5.) und im Posthof Linz (31.5.) kann man sich an nur einem Abend anhand von mehreren kurzen Tanzstücken einen Überblick über das aktuelle Tanzgeschehen verschaffen: „Ubuntu“, choreographiert von Sita Ostheimer für das BODHI PROJECT, zeigt mit ihrem ganz eigenwilligen Tanzstil das (süd)afrikanische Verständnis von Humanität, der slowenische Choreograph Jan Rozman widmet sich dem Thema des Vergessens.

Eine besondere Kooperation wurde mit der Landesgalerie Linz eingegangen: Die aktuelle Sonderausstellung “Bauhaus­Beziehungen Oberösterreich“ bietet die räumliche Kulisse für Inge Gappmaiers interaktive Installation „Particles“.

Mitmachen und Experimentieren wird bei dieser Festivalausgabe besonders großgeschrieben: Zum ersten Mal  finden am 20. und 21. Mai in Linz GAGA Workshops statt. Ohad Naharin, Leiter der weltbekannten israelischen Batsheva Dance Company, entwickelte die Bewegungssprache GAGA und revolutionierte damit den zeitgenössischen Tanz.

Das Kunstmuseum Lentos verwandelt sich beim „Community Day“ für semi‐professionelle Tanzbegeisterte am 27. und 28.5. in eine Bühne für Tanzprojekte mit besonderem Augenmerk auf soziale, kulturelle und integrative Aspekte.

Wer auch mal ganz ungezwungen abshaken möchte, der hat bei der DJ line freitags im Raumschiff die Gelegenheit. Für Musikbegeisterte und Vintage Freaks gibt es einen „Swing Time Abend“ am 21.5. im Foyer des Musiktheaters, das die Grazer Band „Swingwagon“ in einen Ballsaal der 1930er Jahre verwandeln wird.

In einem besonderen Programm­Special im Moviemento Kino widmet sich das Festival dem Tanz auch im Filmformat.

Mehr Programminfos unter: ww.tanzhafenfestival.at

 
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