RedSapata Residency 3

RedSapata vergibt im Februar 2011 eine Residency für folgendes Projekt (Residency Nr. 3)

“I

 don´t 
care!”

Bei
 dem 
Projekt 
„I
 don`t
care!“
 handelt 
es
 sich
 um 
ein
 Kooperationsprojekt 
zwischen
 Amandine
 Petit 
(IDA),
 Olga
 Swietlicka 
(IDA)
und
 Daniel 
Rikker
 (IGP
 Jazz‐Saxophon
 mit
 Schwerpunkt
 Musik‐ & Medientechnologie).

Das
 Interesse
 an
 der 
Zusammenarbeit 
zwischen 
Tanz 
und 
improvisierter 
Musik 
wurde
 durch 
das Gemeinschaftsprojekt 
„IDA
&
JIM
–
The
Linz
Diaries!“, 
welches an
 der 
Anton
-Bruckner-
Privatuniversität 
am 
02.
Oktober
2009 
aufgeführt
 wurde, 
geweckt 
und
 seit dem 
in
 den 
regelmäßig
 stattfindenden 
Jam‐Sessions 
im 
Kulturverein
Oxymoron
in
 Linz 
weiterentwickelt.

Projektbeschreibung:
 




 Idee:
 
Unser
 Projekt 
setzt 
sich
 mit 
den
 Begriffen
 „Mensch, 
Schatten 
und
 Reflexion“ 
 auseinander 
und 
soll
 den 
Zuschauer
 darauf
 aufmerksam
 machen,
 dass
 nicht 
alles
 so 
ist,
 wie 
es
 im
 ersten 
Augenblick 
scheint.
 Mit
 Mensch 
ist
 hier 
nicht
 nur 
das 
menschliche 
Wesen, 
sondern
 auch
 der
 menschliche
 Körper
gemeint, 
dessen
 Bewegungen 
sowohl 
einen
 visuellen, 
als
 auch
 einen 
akustischen
 Reiz
 auslösen
 können.
 Der
Schatten
 wird 
nicht 
nur 
als 
physikalischer
 Effekt 
eingesetzt,
 sondern 
verkörpert
 vielmehr 
den 
Menschen 
an 
sich.

 „De r
Eigenschatten 
eines
 Körpers
 ist 
der
 Schatten, 
den 
der 
Körper
 auf 
sich 
selbst durch
 sich
 selbst 
verursacht.“ 
(Quelle:
Wikipedia)

Der
 Schatten
 eines 
Menschen 
ist
 durch
 den 
jeweiligen 
Menschen
 gemacht,
 also
 individuell. 
Doch 
betrachten 
wir 
die
 Schattenbilder
 von 
unterschiedlichen 
Personen,
 so
 können 
wir
 nicht
 wirklich
 eine 
treffende
 Aussage
 über 
den
Verursacher 
des 
Schattens
 machen.
 Und 
trotzdem
 hat 
jeder 
eine 
Vorstellung, 
was 
für 
eine 
Persönlichkeit 
sich
hinter
 diesem 
Schatten 
verbirgt.
 Im 
Alltag
 passiert
 es 
oft, 
dass 
wir 
Personen 
anhand
 des 
äußeren
Erscheinungsbildes
 beurteilen. 
Doch 
sagt 
das
 äußere 
Erscheinungsbild 
eines 
Menschen 
nicht
 wirklich 
etwas
 über
den
 Menschen 
aus.
 Es 
lässt 
uns 
lediglich 
Vermutungen 
über 
ihn 
aufstellen,
 genauso
 wie
 beim
 Schatten.
 Schatten
entsteht 
überall 
dort,
 wo 
Licht 
in 
einem 
bestimmten 
Winkel
 auf 
einen 
Körper
 fällt. 
Dies 
kann
 man 
sowohl
 am
Tag,
als
 auch 
bei
 Nacht
 erleben.
 Aber
 warum 
fürchten
 wir
 uns 
vor
 einem 
Schatten 
bei
 Nacht?
 „Never
 fear
 shadows,
 for
shadows
 only
 mean 
there 
is 
a 
light
 shining
 somewhere near
by“. 
(Oscar
Wilde)
 Reflexion 
ist
 in 
zweierlei
 Hinsicht 
zu
verstehen:
 Zum 
einen 
wird 
sie 
als
 physikalischer
 Effekt
 eingesetzt 
und 
zum
 anderen 

ist 
die
 philosophische
 Bedeutung 
(ein 
prüfendes‐
 und
 vergleichendes
 Nachdenken)
 gemeint.

Aufführung: Lange Nacht der Bühnen 4.6.2011 bei RedSapata

 

 
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