Open House 2014 // Sonntag, 2. März 2014

An diesem Tag gibt es für alle Tanzbegeisterte kostenfreie Schnupperworkshops – lasst euch überraschen! Einfach vorbeikommen und mitmachen! Am Abend ab 18 Uhr gibt es einen kurzen Einblick in Arbeiten professioneller Tanzkünstler/-innen.

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Workshops:

10-10:50 Gyrokinesis®
11-11:50 Zeitgenössischer Tanz
12-12:50 tanz.dich!
13-13:50 Improvisation und Choreografie
14-14:50 Hip Hop
15-15:50 Modern Jazz Dance
16-16:50 Yoga
17-17:50 Afro Modern Dance

… danach enden die Workshops. Eine Stunde (18-19 Uhr) mit Fruits & Drinks lädt ein zum Plaudern und Vernetzen. Parallel gibt es eine Präsentation von “Lab on Stage” bevor es mit den Tanzvorstellungen um 19 Uhr weitergeht.

943764_577642045600736_1786911959_nMOVEMENT AND DANCE ART:

18-19 Uhr // LAB ON STAGE by Adriana Torres & Arnulfo Pardo Ravagli 

ab 19 Uhr:
“Block 9” work-in-progress Vorstellung von Hygin Delimat
“Hauthunger” – work-in-progress Vorstellung von Tamara Gabriela Kronheim und Rosalie Wanka
“Tambour Sacré” – Tanzduett von Jean Bernard Fontus und Irina Grasser

Bonus Performances:
“Hear. See. Talk” – Solo von Katerina Gevetzi
“The Hands” – Solo von Marina Mazaraki (Vertebra Dance Collective)

mehr über die künstlerischen Beiträge…

Fotocredits: beide Miroslaw Dworczak, Choreografie: Rafał Pierzyński – “Another Level” (oben), Vertebra Dance Collective – “Boiling-Freezing-Melting point” (unten)

Beschreibung Workshops:

Gyrokinesis ® // Marina Koraiman

Die Gyrokinesis ® – Trainingsmethode verbindet auf einzigartige Weise jahrtausende altes fernöstliches Wissen von Körperenergie mit moderner Bewegungslehre. So finden sich Schlüsselelemente aus Yoga, Tai Chi, Tanz, Schwimmen, Kampfsport und Rudern wieder.
Es werden ganze Muskelfunktionsketten trainiert, wodurch die tiefliegende, rumpfnahe Muskulatur aktiviert wird. Die Wirbelsäule wird aufgerichtet und ihre Flexibilität erhöht. Die durch den Atemeinsatz harmonisch verbundenen, fließenden Bewegungen stimulieren das Nervensystem und öffnen die Körpermeridiane, massieren die inneren Organe und befreien blockierte Energien und Verspannungen. So verbessern sich gleichzeitig Kraft, Koordination, Beweglichkeit und Körperwahrnehmung.

Zeitgenössischer Tanz // Ilona Roth

Dieser Schnupperworkshop richtet sich an alle, die an Bewegung interessiert sind und ihr Körperbewusstsein schulen möchten. Der zeitgenössische Tanz löst sich von einem strikten Formenvokabular und nützt die natürliche Anatomie des Körpers. Durch einen dynamischen Aufbau mit Bodenarbeit, Übungen im Raum und kleinen Choreographien soll Tanztechnik, Koordination und vor allem Freude an der Bewegung vermittelt werden.

tanz!dich. // Gabi Troller + Verena Forster

Dieser Kurs richtet sich an alle, die gerne frei und nach Herzenslust tanzen.
Die Stunden sind ein Mix aus Freitanz und Impulsen und wecken Lust, Spaß, Lebendigkeit und Lebensfreude in dir.
tanz!dich.frei: frei tanzen: ausgeflippt, losgelöst, zart, verspielt, lebensfroh, authentisch – frei nach Herzenslust. Kommen lassen, was kommt und sein lassen was ist – mit dir selbst und mit anderen. Frei von Anleitungen, Regeln und Wertungen zu toller Musik wie Oriental, Afro, Soul, Ethno/World, Balkan, Klassik, Jazz, Rock,…
tanz!dich.impuls: Tanzen, bewegen, experimentieren, spielen, spüren – improvisieren nach unseren Impulsen, abwechslungsreich und voller Überraschungen. Unsere Anregungen geben dir Raum, deinen Bewegungsausdruck beim Tanzen zu erleben.

Improvisation und Choreografie // Hertha Müllegger

Unter dem Motto: „jede, jeder kann tanzen“ richtet sich der WS an Menschen die spielerisch ihr kreatives Bewegungspotential kennen lernen möchten. Von Hertha Müllegger angeleitete Bewegungen, so wie Bewegungsimprovisationen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden am Ende des WS zu einer Choreografie (mit und ohne Musik) vereinigt! Jede, jeder kann sich einbringen muss aber nicht. Es wird einzeln, zu zweit und in Gruppen gearbeitet.

HIP HOP // annebe

Hip Hop für alle Levels geeignet // eine Stunde um in die Welt des urbanen Tanzes zu schnuppern. Erdige und dennoch leichtfüßige Bewegungen, bouncen im Rythmus der Musik und Training der Schnellkraft um eine Basis für dynamische Choreografien zu schaffen. Im Schnupperworkshop “Hip Hop” geht es in erster Linie darum den Beat der Musik zu fühlen und einen Eindruck von urbanen Bewegungsmöglichkeiten zu bekommen. Ob Anfänger, leicht fortgeschritten oder schon geübt, der Schnupperkurs “Hip Hop” ist für alle geeignet. Während die einen sich mit neuen Bewegungsformen und Rythmen anfreunden, können die anderen darüber hinaus an ihrem eigenen Style arbeiten und der Choreografie so ihren individuellen Touch geben; was den Tanz in der Hip Hop Kultur im Endeffekt auch ausmacht. Leitung: Bianca Anne B. a.k.a. annebe / Tänzerin und Choreografin der fridayjamcrew.

Modern Jazz Dance // Lena Setzwein

Modern Jazz Dance ist auf zwei Weisen zu verstehen: Modern insofern, als dass wir die oldschool Moves der 70er durch Einflüsse aus der aktuellen Popmusik aufpeppen werden, aber auch im Sinne einer Verbindung der beiden Tanzstile Modern Dance und Jazz Dance. Modern Dance zeichnet sich durch dynamisches Spiel mit der Schwerkraft aus. Die Vielfalt des Modern Dance vereint sich in diesem Workshop organisch mit den kraftvollen Bewegungsansätzen des Jazz Dance. In jedem Fall steht der Spaß an erster Stelle, so dass auch Anfänger herzlich willkommen sind.

Yoga // Carmen Schwarz

Mittels verschiedener Yoga-Stile, begegnen wir sowohl der Basis des Yoga, als auch so mancher Herausforderung. Gemeinsam wollen wir Kraft aufbauen und eine stabile Beweglichkeit. feelgut-Yoga legt wert darauf, den Körper anatomisch richtig einzusetzen. Dies führt zu einer erhöhten Körperwahrnehmung und verhindert Über- bzw. Unterforderung. Darüber hinaus, widmen wir uns dem Üben der Atemtechniken (Pranayama) sowie der Meditation und Entspannung. Für AnfängerInnen und Fortgeschrittene.

AFRO MODERN DANCE // Jean Bernard Fontus

Bei diesem Schnupperkurs begeben sie sich auf eine Entdeckungsreise und lernen eine ganz besondere Form des Tanzes kennen. Modernste Bewegungstechnik verbindet sich mit einer jahrtausendalten Kultur und Tradition und werden zu einem harmonischen Ganzen. Beim Tanz liegt der Akzent auf einer profunden Stärkung der körperlichen Fähigkeit und des Geistes. Die Stunde beginnt mit einem 15 minütigen Aufwärmprogramm. In weiterer Folge lernen sie Bewegungen aus dem reichhaltigen Repertoire des haitianischen Tanzes kennen und wir tanzen zu verschiedenen Rhythmen.

künstlerische Beiträge und Vorstellungen…

LAB ON STAGE by
ADRIANA TORRES & ARNULFO PARDO RAVAGLI

The creative process often remains hidden or uncommunicated, sometimes treated with suspicion, like a secret. Someone doesn’t want to share it, because it could be copied, or in other cases because the process is incomplete, could be seen as “unworthy”.

lab on stage

Lab on Stage is a space where the creative process is shown and communicated. It is an experimental, deconstructive process of staging, where the creative act becomes the central protagonist of a work, or rather an event.In the finding and development process of spatial (visual, acoustic, …), choreographic and performative elements, a physical and creative attitude begins to evolve, which is itself an aesthetic experience. Contrary to works that are made in a way that is staged, “god-like”, Lab on Stage understands, treats and shows the creative process as a stage-ready event, where the focus is on the stage presence of the performer and awareness in the creation of the elements.

Block 9 // Arbeitsauszug einer neuen Tanzproduktion von Hygin Delimat

A huge old block of flats. Thousands of people share limited space in anonymous environmen. No communication, no perspectives for a change. Block 9 is inspired by a depressive vibe that happens in places filled with the socialism relict. With live music by Andaka and Dominik Harrer. (30 min)

Auszüge aus “Hauthunger”- Work in progress

Konzept: Rosalie Wanka, Choreographie, Tanz, Interpretation: Tamara Gabriela Kronheim und Rosalie Wanka (2 x 10 min)

Tambour Sacré // Jean Bernard Fontus

Duet danced by Jean Bernard Fontus and Irina Grasser, Music: Jephte Guillaume, Theme: Lòt Bò Dlo (Across The Sea)+ Yanvalou Maskawon. Duration: 5 minutes 30s. Choreograph: Jean Bernard Fontus. (10-15 min)

Bonus Performances:

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In Buddhism there are the three Buddhas, one covering the ears, one the eyes, one the mouth. So they don’t hear anything bad, see anything bad, say anything bad. Vice versa? The contemporary society. Where we are trained not to hear our inner self, not to see the reality, not to talk honestly with the people around us. I want to hear. See. Talk. Will you join me? (10 min)
Concept; performance: Katerina Gevetzi
Music: Feggaros /Th. Papakonstantinou, Once Again /Hang Massive
Special thanks to Niko Rossolatos.

THE HANDS // VERTEBRA DANCE-COLLECTIVE

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This solo dance work is based on a short story (pedestrian) called ”The Hands” that was published in 2010 by the Greek author Mr. Michalis Ganas. It is about the tired hands of an old woman that are seeking for caress but are shy. It is an ode to the women that have lived their lives strong, full of preoccupations, that have made their living mostly with manual jobs. It is about thoughts being weaved with memories in the mind of traditional and powerful women. Performer: Marina Mazaraki. (12 min)

 

 
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