10 Jahre TANZ TANZ TANZ

Es ist ein roter Tanzteppich, der sich durch diese Geschichte zieht. Sie handelt von engagierten Frauen, die Linz zum Tanzen bringen wollen. Dafür holen sie zeitgenössischen Tanz nach Linz, bieten Tanzkünstlerinnen und -künstlern Proberäume, Auftrittsmöglichkeiten und Vernetzung. (Barbara Krennmayr, Link zu vollständigem Artikel: http://www.krennmayr.at/tanz-baby/)
Zum 10-jährigen Jubiläum wird gleich zweimal gefeiert: im Posthof Linz mit vier aktuellen lokalen und internationalen Tanzproduktionen und in der Tabakfabrik, der homebase der Tanzfabrik, mit weiteren vier Vorstellungen von fertigen und fast fertigenTanzprojekten und -produktionen. Dazu gibt es gute Musik, Essen und viel drumherum.
Termine:
DO 22. März 2018, 20 Uhr
SO 29. April 2018, ab ca. 16 Uhr

Zur Presseinfo für den 29.4.18…

PART 2
SO 29. April 2018, 16 Uhr

Programmpunkte:

* Vorstellung des Projekts 10+10 Brücken / RedSapata Tanzfabrik & SOS-Menschenrechte: “Jede_r spielt eine Rolle” // Forumtheater & Tanzperformance 60 min
* Tanzkollektiv Equilibrium / Hertha Müllegger “Welt im Wandel – ich und du und mittendrin” // Tanzperformance 15 min
* Dagmar Dachauer “Wie soll ich das erklären” // Tanzperformance 8 min

Ansprache von Kulturreferentin der Stadt Linz Doris Lang-Mayerhofer

* OFFtanz Tirol mit “Psycho” // Tanzperformance 60 min
* INTER DANCE PROJECT #2 / Elias Choi-Buttinger: “Extegrity” / Tanzperformance 60 min
inkl. Pausen
* mit Rahmenprogramm, Buffet, Drinks & more

frei gewählter Beitrag!

RedSapata Tanzfabrik & SOS-Menschenrechte: 10+10 Brücken #2

Kreative Arbeitsprozesse im Bereich Tanz und Theater (Fokus auf Theater der Unterdrückten)
 
Unter dem Motto „Jede_r spielt eine Rolle“ beschäftigt sich seit Dezember 2017 eine Gruppe von Menschen mit und ohne Fluchterfahrungen mit Themen und Erlebnissen aus ihrem Alltag. Durch kreative Arbeitsprozesse im Bereich Tanz und Theater gelingt es, diesen Erlebnissen Ausdruck zu verleihen. Der Schwerpunkt Forumtheater (nach Augusto Boal) verwandelt die Erfahrungen in Szenen, die das Publikum mit auf die Bühne bittet, um an Veränderung teil zu haben und gemeinsam neue Möglichkeiten zu schaffen.

Foto: Ulrike Hager

Tanzkollektiv Equilibrium / Hertha Müllegger: “Welt im Wandel – Ich und Du und mittendrin"

„Welt im Wandel – Ich und du und mittendrinn“ work in progress

Inhalt: Ein Gedicht von Goethe dient als Leitfaden in dem sich sieben Tänzerinnen, die� unterschiedlicher nicht sein können, begegnen.
Unter dem Motto: „Machen wir einfach etwas zusammen“ werden zeitgenössische sowie zurückliegende Phänomene tänzerisch, auch sprachlich, aufgegriffen und versucht, einen Brückenschlag, nicht immer ganz ernst, zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu schaffen. Das Tanzkollektiv Equilibrium macht sich die Vielfalt der Ausdrucksweisen von Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund: Herkunft, Kultur, Religion, Alter zunutze und initiiert einen künstlerisch – tänzerischen Schaffungsprozess, in dem in der öffentlichen Darbietung ein Impuls gesetzt wird, mit dem Ziel Vorurteile gegenüber Fremdem abzubauen, Kategorisierungen entgegen zu wirken und mehr Respekt in der Gesellschaft zu erreichen.

Hertha Müllegger ist Tänzerin,� Bewegungsanalytikerin und Choreografin. 2014 gründete sie das Tanzkollektiv� „Equilibrium“ Ihre Arbeit mit dem Kollektiv mündet immer wieder auch in eine abendfüllende Tanzproduktion, wie z.B. jüngst „La mujer y el rio“
Außerdem ist sie seit 2010 Mitglied im� Vorstandsteam von RedSapata TanzfabriK

Konzept/Choreografie: Hertha Müllegger
Tanz: Alexandra Liehmann, Anna Hinterreiter Lubavina, Hertha Müllegge, Serag Aljundi,Farah, Merna und Yusuf Youssef

Dagmar Dachauer: "Wie soll ich das erklären"

“Wie soll ich das erklären”
Solo-Performance, 8 Minuten

Choreografie und Tanz: Dagmar Dachauer
Ko-Produktion: umfug und Plesni Teater Ljubljana

“Wie soll ich das erklären” ist ein preisgekröntes Kurzstück und Fragment des 40-minütigen Solos “Wunderbare Jahre”, eine Koproduktion zwischen Plesni Teater Ljubljana (Slowenien) und UMFUG (Österreich), welches im
September 2015 in Ljubljana uraufgeführt wurde. 2016 wurde das Solo mit dem 1. Preis beim Wettbewerb des Festivals Choreografische Miniaturen in Belgrad ausgezeichnet. Die Langversion „Wunderbare Jahre“ erhielt den Publikumspreis der Slovenischen Tanzplattform
GIBANICA 2017. In ihrem Solo begegnet Dagmar Dachauer dem Wiener Walzers, und damit ihren österreichischen Wurzeln, auf spielerische Art und Weise. Eine persönliche und humorvolle Reflektion des grotesken Wesens von   Nationalstolz, den prunkvollen Jahren Wiens und einer Zeit, die es nie gegeben hat.

Musik: Frühlingsstimmen op. 410 – Johann Strauß

Kritiken:
„Dagmar Dachauer (…) explores space in its entirety and combines her movements with the precision of angoldsmith.“
www.cccdanse.com

„Dachauer’s punchy performance to the familiar and comforting Viennese Waltz is athletic, energetic & when she smiles broadly at us, as welcoming as our hosts. The relishing of the power of her body controlled through dance is
palpable.“
Helen Joy for 3rd Act Critics

Foto: Suncan Stone

OFFTANZTIROL: "P S Y C H O"

P S Y C H 0

Im Stück PSYCHO wird ein unterirdischer Raum inszeniert, der in freier Anspielung an berühmte Keller der Filmgeschichte („Psycho“ von A. Hitchcock und „The night of The Living Dead“ von G. Romero) als metaphorische innere Landschaft eines Menschen, als Eingang zu dessen Unbewussten, gelten kann.

Eva Müller und Paolo Baccarani stilisieren ihre Themen und verpacken diese in populäre Filmgenres wie den Horror- und Zombiefilm. Diese Genres mit ihren mal trashigen, mal subtilen Bildern und erschreckend-grotesken Erzählungen dienen dazu, in den zeitgenössischen Diskurs zum Thema „Psyche“ einzutauchen.

In dieser Fiktion entstehen Charaktere und Figuren, die wechselhafte Eigenschaften und widersprüchliches Verhalten zeigen. Die PerformerInnen tanzen eine Gratwanderung zwischen Kontrolle und dessen Verlust und bilden eine Art Mikro-Gesellschaft. Sie inszenieren ein kollektives Spiel, als wären sie Komponenten oder Dimensionen einer einzigen Persönlichkeit: „Psyche“ als Vielzahl.

Steht der Mensch als Individuum in einem Spannungsfeld zwischen unterschiedlichen Kräften, Projektionen und Verdrängungen, überschaubaren sowie unbekannten Dimensionen, Bindungen und Verbindungen mit seinen Mitmenschen und der Umwelt? Wird er dadurch zu einer Art kollektiver Kreation?

Das Genre „Zombie“ wurde von George Romero und anderen AutorInnen ab 1969 neu definiert und als Satire der bürgerlichen Scheinheiligkeit und Heuchelei gegenüber gestellt. Phänomene wie kollektive Verdrängung, Gewaltbereitschaft sowie Konsumzwang wurden grotesk dargestellt und parodiert. Extreme psychologische Zustände und der apokalyptische Zerfall der gesellschaftlichen Strukturen waren von Anfang an Teil dieses Genre, das nach mehreren Wandlungen in den letzten 15 Jahren einen bemerkenswerten kommerziellen Erfolg hatte.

Konzept & Regie: Eva Müller und Paolo Baccarani

Choreografie: Eva Müller und Paolo Baccarani (in Zusammenarbeit mit den TänzerInnen)

Tanz: Paulo Alberto dos Santos, Paolo Baccarani, Eva Müller, Emmanuelle Vinh, David Weichenberger

Musik: Andreas Tentschert

Foto: Carmen Sulzenbacher

Foto: Daniel Jarosch

Foto: Karin Blaas

Foto: Daniel Jarosch

Interdanceproject IDP #2: "Extegrity"

“Extegrity“ ist die neueste künstlerische Arbeit von Inter-Dance-Project (I.D.P.). Dieses Tanzstück ist ein Crossover verschiedener Tanzstile zwischen
Europa und dem fernen Osten: Klassischer Indischer Tanz, Zeitgenössischer Tanz, Breakdance, Waacking, Popping, Sufitanz und Chinesischer Volksanz.
Diese äußerst unterschiedlichen Bewegungssprachen finden in dieser Kreation erstmals einen Rahmen, in
dem sie sich gegenseitig inspirieren und weiterentwickeln können, ohne ihren ureigenen Charakter zu schmälern. Das Thema dieser Arbeit sind die vielschichtigen Bedeutungen des Wortes „Integration“: Wie können wir uns in einen vorgefertigten Rahmen integrieren, ohne dabei ein Stück von uns selbst abzuschneiden? Können wir diesen Rahmen in uns integrieren und ihn dadurch erweitern, oder gibt es Alternativen zu Integration?

Dauer 60 min.

Projektleitung: Elias Buttinger

Kooperationspartner: Woche der Vielfalt

Tanz:
Weng Teng Choi-Buttinger, Prince Paswan, Samer Alkurdi, Darshana
Borkotoky, Sangram Murkhopadhyay, Anjali Prasad, Valentine Gomes,
Katarina Scekic, Elias Choi-Buttinger

Choreografie:
Elias Choi-Buttinger

Choreografische Assistenz:
Naima Mazic

Musik:
Stefan Weissenberger, Hermes Sebastian Riemer, Valentine Gomes

Bühnenbild:
Andres Buttinger Casper

PART 1
DO 22. März 2018, 20 Uhr

Programmpunkte:

* Samer Alkurdi “5ive” (SY/AT)// Tanzperformance 45 min
* Natascha Wöss & Monika Huemer “in between” (AT) // Tanzperformance 30 min
* Lee Jung In “The Village” (KR)// Tanzperformance 10 min
* ATOM Theatre “Impossibility in It’s Purest Form” (BG) // Tanzperformance 10 min
inkl. Pausen
* im Anschluss drink, dance, chat und der wunderbare DJ Georgie GOLD
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Samer Alkurdi: "5ive"

Ausgangspunkt der Performance ist die Darstellung von Perspektiven und Interaktionen der Verdrängten und der Drängenden, der Unterworfenen und derjenigen, die unterwerfen. Mittels Tanz, Live-Musik und Videoprojektionen entsteht eine dichte Atmosphäre aus dynamischem Tanz, Witz und Ironie.
Anhand von Bildern und Szenen wird hinterfragt, welche Filter wir verwenden um gleich oder ungleich zu sein; was Ausgrenzung bedeutet und wie es sich anfühlen kann auf Grund von Nationalität, Geschlecht, Erfahrung oder Kleidung in eine Rolle gedrängt zu werden oder sich selber einer Rolle anzunehmen um einer möglichen Definition von gesellschaftlicher Identität zu entgehen oder ihr gerecht zu werden. Dabei begleitet ein Geschichtenerzähler durch eine phatastische und surreale Welt.
Erarbeitet wurde das Stück vom Choreographer Samer Alkurdi (Syrien) in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Hermann Erber (Österreich) unter Beteiligung eines Laien- und Profiensembles.
Producer, Choreographer and Director: Samer Alkurdi
Music: Hermann Erber & Uygar Cagli
Dramatist and supervision: Emad Najjar
Live Music and Sound Design: Hermann Erber, Uygar Cagli, Michael Holzer
Story Teller: Emad Najjar
The Joker: Samer Alkurdi
Alku: Jaqueline Schiller
Participants and Performers: Rama Hiedo, Homam Aljondi, Doris Tröbinger, Matar Rustom, Seraj Aljondy, Majd Shukair, Jakob Böhmdorfer
Technician: Bairak Alaisamee
Photography: Hermann Erber

Foto: Hermann Erber

Photos: Otto Pölzl, Event: 10 Jahre RedSapata Tanzfabrik am 22.3.18

Gepostet von RedSapata TANZFABRIK am Mittwoch, 11. April 2018

Jung In Lee: "The Village"

Aus dem tiefen Abgrund steigt eine Empfindung,
eine Bewegung hervor – allmählich, delikat, bewusst und langsam.
Auf treibendem Grund stehen und
den trockenen Sand spüren,
den in der Luft sich zerstäubenden Regen riechen.
Die Stille ist über die kratzenden Laute gekrochen.
Ich bin da, ich bin nicht da.
Leise schreiten die Füße ins Wasser,
allmählich schüttelt sich der Körper im Tanz.
TänzerInnen: (tbc)

Foto: Ivan-Alexander Kjutev

Photos: Otto Pölzl, Event: 10 Jahre RedSapata Tanzfabrik am 22.3.18

Gepostet von RedSapata TANZFABRIK am Mittwoch, 11. April 2018

ATOM Theatre: "Impossibility in It's Purest Form"

No framework. Where am I? Inside what? Who am I? You are. Be. Stay… awake! Don’t. Fall… Asleep. Keep watch. Be dying, be posing. Be. Speak out! Swear! Perceive! Unlock! Raise. Cause. Create. Yourself. Conceivable. Usable. Workable. Requisite. Use it.
Impossibility in Its Purest Form is a work that explores impossibility as a form of hope, strive, desire and simultaneously weakness, destuctiveness, helplessness, unfeasibility. In a moment where time stays still as if it doesn’t exist, the dancers’ bodies fall in a constant state of déjà vu, seeking to understand their own identity, building perspective and painting the borders of the space around them.
Choreographer: Stefaniya Georgieva
Dancers: Kalina Georgieva and Stefaniya Georgieva
Music: Dobromir Kisyov and Konstantin Kuchev
Video and Photographer: Ivan-Alexander Kjutev

10 Jahre RedSapata Tanzfabrik // 22.3.18 // pictures by Ivan-Alexander Kjutev

Gepostet von RedSapata TANZFABRIK am Freitag, 13. April 2018

Photos: Otto Pölzl, Event: 10 Jahre RedSapata Tanzfabrik am 22.3.18

Gepostet von RedSapata TANZFABRIK am Mittwoch, 11. April 2018

Natascha Wöss & Monika Huemer: "in between"

Geographische Koordinaten und Schnittpunkte von Längen- und Breitengraden stehen in der
Performance „In between“ für jene Orte, an denen wir Menschen unsere Lebenssituationen
bestreiten, unser Lebensumfeld vorfinden und gestalten. Diese Lebenssituationen, verschiedenste Erfahrungen und auch Emotionen bilden somit eine Geschichte. Eine sehr persönliche. In einer Welt von Veränderung und Wandelbarkeit –
sprich Fortschritt und Entwicklung sind wir gefordert und dazu angehalten, unsere gewohnten Lebenssituationen zu verlassen, uns zu verändern, neu aufzustellen oder gar uns
neu zu erfinden; dies sowohl räumlich wie auch innerlich.
Ein permanenter Wandel. Alt Vertrautes noch in unseren Körpern und Köpfen und gleichzeitig neue Erkenntnisse, neue Erfahrungen und neue Emotionen – und noch nicht angekommen am Ziel. Was passiert auf dem Weg von A nach B – in dieser Zwischenwelt? Was bedeutet es für unsere vermeintliche Sicherheit? Wo können wir uns festhalten? Wie können wir dabei überleben?
Monika Huemer und Natascha Wöss setzen sich in „In between“ mit dem Spannungsfeld des
Fehlens einer konkreten Örtlichkeit, des permanenten Wandels, und des Noch-nicht-
Angekommen-Sein auseinander. Diesem subtilen, und doch ureigenen Lebensthema nähern sich die beiden Performerinnen improvisatorisch und experimentell, tauchen dabei ein in tiefere Schichten des Seins – spielen mit Ängsten und Gewohnheiten – zerbrechen
althergebrachte Konstanten – suchen nach Spuren und nach Verbindungen zwischen Alt
und Neu – und bringen diese „Zwischenwelten“ in klaren szenischen Bildern zum Ausdruck.
Künstlerische Leitung / Performance / Choreografie: Monika Huemer und Natascha Wöss
Konzept: Monika Huemer, Natascha Wöss, Otto Pölzl
Sounddesign / Fotografie: Otto Pölzl
Lichtdesign: Franz Flieger Stögner
Ausstattung: Natascha Wöss
Kooperationen: RedSapata Tanzfabrik/Linz – Posthof Linz

Foto: Otto Pölzl

Fotos: Otto PölzlEvent: 10 Jahre RedSapata Tanzfabrik am 22.3.18

Gepostet von RedSapata TANZFABRIK am Mittwoch, 11. April 2018

DJ Georgie GOLD

feine Tanzmusik im Foyer mit DJ Georgie Gold
when the birds are falling from the sky and the sun is covered by the clouds dont be sad cause he is around, Georgie Gold, touching you with his love. an evening in pure Passion.

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